Mutter – Schwangerschaft – Säugling und Kleinkind

Aktualisiert: Dezember 2019

 

Ich werde diesen Artikel in vier aufeinander aufbauende Abschnitte unterteilen:

  1. Einführung
  2. Die Gesundheit vor der Zeugung und Schwangerschaft
  3. Der Zeitraum während der Schwangerschaft
  4. Die Zeit nach der Schwangerschaft

 

1. Einführung

Sie, die Leser dieses Kapitels, sind wahrscheinlich Eltern von Kindern oder werdende Eltern. Seit Jahrhunderten streiten sich die Menschen, welches System der Kinderpflege und Erziehung das Beste sei. Diese Frage zu beantworten, also eine Antwort zubekommen, was denn nun wirklich das Beste für mein Kind ist oder wie ich meinem kommenden Kind die beste Unterstützung geben kann, ist eine wahrhafte Herausforderung.

Wenn du das Leben begreifen willst, glaube nicht,
was man sagt, und was man schreibt,
sondern beobachte selbst, und denke nach.

Anton Tschechow (1860-1904)

Denn wir alle, ob bereits Eltern oder eben werdende Eltern, werden von den unterschiedlichsten Seiten, von Lobbyisten und Institutionen verschiedener Richtungen, dahingehend bearbeitet, was wir alles für uns und das Kind tun könnten und sollten. Institutionen, die vorgeben, im Interesse der Menschen zu handeln, und Lobbyisten aller Couleur sehen darin nicht nur ein einträgliches Geschäft, sondern auch eine Möglichkeit, Macht auszuüben. Diese Mächtigen sind weitaus mehr daran interessiert, an ihrer Macht festzuhalten und nicht die ganze Wahrheit zu sagen, als daran, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Eine solche Einstellung bedeutet Selbstgerechtigkeit und Arroganz in höchstem Masse. Sie verschleiern ihre Macht, sie vermeiden Transparenz und Offenheit. Denn nichts führt schneller zu Fairness als Sichtbarkeit, und daran sind sie nicht interessiert. Sichtbarkeit ist einfach ein anderes Wort für Wahrheit. Und eine der grössten Wahrheiten, auf die wir uns wahrscheinlich alle einigen können, ist die, dass es gar keine konstante Wahrheit gibt, dass die Wahrheit, wie das Leben selbst, ein wandelbares, ein wachsendes, ein sich entwickelndes Ding ist. Ein universelles Gesetz besagt: Nichts bleibt stehen, alles ist wandelbar. Die Wahrheit selbst befindet sich somit auch in einem fortwährenden Prozess des Sich-Erschaffens.
Es geht auch darum, Sie, liebe Leserin und lieber Leser, zum eigenen Denken zu bringen, die Naturgesetze zu studieren und sie sich wieder in Erinnerung zu rufen. Im Gegensatz zum Menschen lässt sich das Universum nicht manipulieren. Stünden wir nicht besser da, wenn wir die Gedanken denken, die wir denken wollen, statt die der anderen? Wären wir nicht besser ausgerüstet, wenn wir kreative anstatt reaktiven Gedanken hätten? Wenn wir die Dinge richtigstellen, werden wir kreativ statt reaktiv. Doch unser Geist ist voll mit reaktivem Denken – Gedanken, die der Erfahrung anderer entspringen. Nur sehr wenige unserer Gedanken sind das Ergebnis selbst gewonnener Informationen und Erkenntnisse, von selbstentwickelten Haltungen und Maximen ganz zu schweigen. Wir sollten verstehen, dass das, was andere sagen, nicht unbedingt die Wahrheit sein muss – und alles kritisch daraufhin überprüfen, inwieweit es helfen kann, uns zu unserer eigenen Wahrheit zu führen.

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen
aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.
Unmündigkeit ist das Unvermögen,
sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.
Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit,
wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes,
sondern der Entschließung und des Mutes liegt,
sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.
Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
ist also der Wahlspruch der Aufklärung.“

Immanuel Kant (1724 – 1804)

 

Dieses Kapitel richtet sich an jene, die etwas bei sich und auf unserem Planeten verändern wollen. Diese Veränderung kann nur durch den Akt einer bewussten Willensausübung geschehen und nicht durch einen unbewussten Gehorsamsakt. Neues Denken ist unsere einzige Chance. Es ist unsere einzige wirkliche Gelegenheit zur Weiterentwicklung, zum Wachstum, um jene zu werden, die wir wirklich sein wollen. Die Idee ist einfach und gross zugleich: Dass wir unser Lebensziel selbst neu fokussieren und bestimmen.

Wenn Sie glauben, dass Gott der Schöpfer das Universum ist, derjenige, der über alle Dinge in Ihrem Leben entscheidet, dann irren Sie sich. Denn nur wir selbst sind die Schöpfer unserer Realität! Viele von uns sind aber nicht an einer solch wichtigen Arbeit interessiert; sie überlassen das lieber anderen und imitieren lieber. Folglich sind sie auch nicht sich selbst erschaffende Geschöpfe, sondern Geschöpfe der Gewohnheit – fremderschaffene Geschöpfe. Man kann es auch so sagen: Richtest du dich nach der Autorität anderer und befolgst deren Befehle, ohne darüber nachzudenken, so gerätst du in Schwierigkeiten.

Der menschliche Körper hat seine eigenen Gründe für eine Krankheit. Es ist eine Kombination zwischen unserem Denken, unseren Emotionen, unserer Ernährungsweise, unserer Erziehung und unserem Lebensstil. Der Körper nutzt die Krankheit als Mittel zur (Wieder-)Herstellung seines eigenen inneren Gleichgewichts. Der Körper will sich stabilisieren und harmonisieren.  Der Lösungsansatz beginnt mit der Erkenntnis, dass die Umwelt selbst wohlgeordnet ist und unterstützend wirkt – und dass das menschliche Leben ein natürlicher, integraler Teil dieses sich ständig wandelnden, harmonischen Gefüges ist.

Embryo und Säuglingsentwicklung sind die Wiederholung unserer Evolution

Säuglingsentwicklung

Die Entwicklung im Mutterleib und die Säuglingszeit spiegeln die gesamte Entwicklung der Evolution und des Lebens als Ganzes wider! Warum ist das so? – Dazu folgende Erklärung: Nach wissenschaftlicher Erkenntnis ist die Erde ca. 3,2 Milliarden Jahre alt.

Die Evolutionszeit im Wasser dauerte ca. 2,8 Mrd. Jahre.
Die Evolutionszeit auf dem Land begann vor ca. 400 Mill. Jahren.
Zusammen ergibt das 3,2 Mrd. Jahre.

Im Mutterleib, im Fruchtwasser, dauert die Entwicklung, wenn alles normal verläuft, 280 Tage, Dieser Prozess ist eine mikrokosmische Wiederholung der evolutionären Entwicklung des biologischen Lebens im Meer bis zur Entstehung des Landes.

Ein Tag im Mutterleib entspricht also 10'000’000 (zehn Millionen) Jahren Evolutionsentwicklung.

Die Phase nach der Geburt wiederholt den Prozess der biologischen Evolution auf dem Land. Das Kind durchläuft verschiedene Phasen der Fortbewegung, Kriechen und Krabbeln, es bewegt sich halb aufgerichtet fort, bis es das Laufen erlernt. So macht es eine Entwicklung durch, die nacheinander derjenigen der Amphibien, Reptilien, Säugetiere und unter diesen speziell der Affen entspricht. Aus diesen gebeugten Haltungen heraus richtet sich das Baby allmählich ganz auf. Zwischen dem dritten und sechsten Monat erwirbt ein Baby die Fähigkeit, ohne Unterstützung zu sitzen, wenn es in aufrechter Haltung hingesetzt wird. Während der nächsten drei Monate lernt ein Baby, sich ohne Hilfe aufzusetzen. Diese eher vertikale Sitzhaltung vergrössert das Wahrnehmungsfeld eines Babys und eröffnet ihm neue Bewusstseinsdimen-sionen. Das sich rasch entwickelnde Gehirn kann nun über die Spirale auf dem Kopf elektromagnetische Energie direkt aus dem Universum empfangen.

Studieren Sie dazu auch die Artikel „Himmels- und Erdkräfte in Mann und Frau" und „Die Entstehungstheorie der Yin- und Yang-Kräfte".

Wenn das Kind stehen kann und seine ersten Zähne bekommen hat, ist damit spiegelbildlich der gesamte Prozess der biologischen Evolution, des Lebens im Wasser und auf dem Land während der letzten 3,2 Milliarden Jahre vollzogen worden.

Lesen Sie mehr dazu im Artikel: „Die evolutionäre Entwicklung der Erde".

Die Fähigkeit zum Stehen ist eine der letzten Entwicklungen im biologischen Evolutionsprozess. Das Stehen eröffnet dem Kind grossartige Wachstumsmöglichkeiten und die Voraussetzung für eine stetige Erweiterung des Bewusstseins in einzigartig menschlichen Dimensionen. Das Gehen ist der nächste Schritt und verleiht dem Baby Unabhängigkeit und Bewegungsfreiheit, wodurch sich seine Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten nochmals enorm erweitern.

Um Kinder gross zu ziehen, ist es – wie an vielen anderen Stellen in diesem Buch erwähnt – im allgemeinen am besten, der eigenen Intuition zu folgen, Selbstverantwortung zu übernehmen, die Naturgesetze zu studieren und sich nach dem gesunden Menschenverstand zu richten. Das heutige Hauptproblem – besonders in Hinsicht auf die biologische und psychologische Degeneration – ist eben der Niedergang des angeborenen, intuitiven gesunden Menschenverstandes und die Ignoranz gegenüber den natürlichen Prinzipien des menschlichen Lebens, die nichts anderes zur Grundlage haben als die fortwährende Verwirklichung harmonischer Beziehungen mit der Natur und ihren Gesetzen. Kinder sind Persönlichkeiten. Wir Erwachsenen sind den Kindern natürlich körperlich überlegen, doch geistig sind wir ihnen hoffnungslos unterlegen. Sie sind viel reiner als wir und noch frei von allen Dogmen. Und bevor wir ihnen unsere moralischen Vorstellungen einhämmern, sollten wir uns erst einmal gründlich überlegen, was wir wirklich von der Welt verstanden haben – und was einfach nur blind übernommen wurde.

Wir sollten die Kinder keiner Gehirnwäsche unterziehen, denn sie können selbst denken und Schlussfolgerungen daraus ziehen. Wir sind für keine menschliche Seele verantwortlich. Unsere Aufgabe besteht darin, sie unabhängig zu machen, ihnen also so schnell und umfassend wie möglich beizustehen und zu vermitteln, wie sie ohne uns zurechtkommen. Die Aufgabe der Eltern ist es nicht, ihre Harmonie auf die Kinder zu übertragen oder für eine behagliche Zuflucht voller harmonischer Energie zu sorgen.

Für die Kinder ist es viel wichtiger, die Existenz ihres eigenen Leitsystems zu erkennen und es zu nutzen, statt sich korrigieren zu lassen oder von anderen Bestätigung zu erfahren. Unser Gefühl von Freiheit wird immer dann zerstört, wenn wir versuchen, uns auf die Meinung von jemandem ausserhalb von uns auszurichten statt auf die Schwingung, die aus uns selbst kommt.

Gleichwohl ist es natürlich möglich, ein wundervolles, verständnisvolles Verhältnis zu unseren Eltern zu haben, sofern wir vorher zur Harmonie zwischen uns und ihnen gefunden haben.

Man sollte das Kind von Anfang an in den natürlichen kosmischen Prozess einführen, in den Prozess des ewigen Wandels und der ewigen Erneuerung des Lebens. Was diese Thematik beim Prozess der Zeugung, des Austragens und der Geburt eines Menschen betrifft, zeigt sich mehr und mehr, dass der psychologische Aspekt eine wesentlich grössere Rolle spielt als der physiologische.

Über das Austragen eines Kindes und seine Geburt sind viele wissenschaftliche Abhandlungen geschrieben worden. Alles in allem scheint der körperliche Aspekt in diesen Abhandlungen eindeutig die grössere Rolle zu spielen. Diese Meinung ist im heutigen Menschen wirklich sehr fest verankert. Diese traurige Tatsache belegt nicht weniger, als dass die Hauptkomponente des menschlichen Ichs in den Hintergrund gerückt oder sogar fast vollständig ignoriert wird.

Die Zukunft unserer Nachkommenschaft und die Zukunft der gesamten menschlichen Zivilisation ist von den Frauen abhängig, genauer gesagt, von der Art und Weise, wie sie ihre Kinder austragen und gebären. Doch für die natürliche Geburt eines Menschen ist die Rolle des Mannes, seines Vaters, nicht weniger wichtig. Genau darin liegt aber auch der Kniff verborgen. Als den meisten Menschen eingeredet wurde, der physische Prozess sei bei einer Geburt das Wichtigste, ist der Geist des Vaters, des Schöpfers, aus dem Vorgang der Geburt entfernt worden.

Die Familie (womit nicht nur Vater und Mutter angesprochen sind) ist die älteste und natürlichste Einrichtung der Menschheit; eine Einrichtung, in der das Kind geliebt, ernährt und auf den Weg zu einer gesunden körperlichen, seelischen und geistigen Entwicklung geführt wird. Welches zugleich die wichtigste Voraussetzung für das Entstehen, das Wachsen und Werden einer gesunden, glücklichen Gesellschaft ist.

 

2. Die Gesundheit vor der Zeugung und Schwangerschaft

Neue Luzerner Zeitung Online, 11. Oktober 2015, 00:00

Gifte bedrohen Fortpflanzung

sda. Giftige Chemikalien können laut einer Studie die menschliche Fortpflanzungsfähigkeit massiv beeinträchtigen und zu Totgeburten oder Fehlbildungen führen. Dies teilte die Internationale Föderation für Gynäkologie und Geburtshilfe (Figo) im Fachmagazin «International Journal of Gynecology and Obstetrics» mit. Schadstoffe wie Pestizide, Luftschadstoffe, Kunststoffe und Lösungsmittel bedrohten nicht nur die Gesundheit, sondern «speziell die Fortpflanzungsfähigkeit der Menschen». Die Mediziner zählen unter anderem Fehlgeburten und Totgeburten, fötale Wachstumsverzögerungen, angeborene Fehlbildungen sowie eine Zunahme an Krebserkrankungen und Aufmerksamkeitsstörungen wie ADHS und Hyperaktivität bei Kindern auf. Der Bericht warnt insbesondere vor hormonaktiven Substanzen, die in Alltagsprodukten wie Verpackungen und Kosmetikartikeln vorkommen.

Der Anfang des Gelingens liegt immer bei uns selbst: Die Qualität der Spermien des Mannes und des Eis der Frau sind ausschlaggebend dafür, wie gesund oder krank ein Kind zur Welt kommt. Entscheidend ist aber auch, dass eine Atmosphäre der Aufrichtigkeit vorherrscht – und dass Mutter und Vater sich auf das kommende Kind freuen und es auch wollen. Die Bewegung vom Nicht-Kennen und -Wissen hin zum Wieder-Kennen und -Wissen mag langsam und in kleinen Schritten vonstattengehen. Aber auch kleine Schritte können grosse Fortschritte bewirken. Worte helfen uns vielleicht, etwas zu verstehen, Erfahrung aber lässt uns wissen. Dennoch misstrauen viele Menschen der Erfahrung und tun sie als unnötig ab. Sie vertrauen nur dem Wort, das andere sprechen. Genau hier aber ist wirkliche Urteilskraft gefordert! Die Schwierigkeit besteht dabei im Erkennen des Unterschieds zwischen den (objektiven) Naturgesetzen und (subjektiven) Informationen aus anderen Quellen. Die mächtigste Botin ist die Erfahrung – doch ausgerechnet diese wird von den meisten von uns ignoriert. Schauen wir auf unsere körperliche und psychische Gesundheit vor der Zeugung und Schwangerschaft, so können wir schon hiermit eine wichtige Voraussetzung schaffen dafür, dass unsere kommenden Kinder einen guten Start ins Leben erhalten. Unser Essen, unsere Ernährung und damit die Auswahl der Lebensmittel sind ebenso wie die Wahl unserer Gedanken und Worte ein unerlässlicher Bestandteil des menschlichen Daseins. Das tägliche Essen und Trinken beeinflusst in erster Linie die Bildung des Blutes und die Blutqualität ebenso wie die Beschaffenheit unserer Körperflüssigkeiten und Zellen. Auch hier erkennen wir: Alles physische Leben funktioniert in Übereinstimmung mit den Naturgesetzen. Wenn wir uns erst einmal an diese Gesetze erinnern und sie anwenden, dann haben wir das Leben auf physischer Ebene besser im Griff.

Schauen Sie sich diese Videos an: „Nahrung, die vergiftet: das ultimative Geheimnis entlarvt" (ca. 15 min)

„Die psychologische Kontrolle und Beeinflussung unseres Denkens." „Die gefährlichste Seite von Ebola" (ca. 8 1/2 min)

Mobilfunk- und Mikrowellenstrahlen

Schützen Sie sich und speziell Ihr Ungeborenes, Neugeborenes oder Ihren Säugling vor Mobilfunk- und Mikrowellenstrahlen. Das Schlimme in diesem Alter ist, dass die Fontanellen am Kopf noch nicht geschlossen sind, wodurch die Mobilfunk- bzw. Mikrowellenstrahlen ungehindert in den Kopf eindringen können und dort Schädigungen verursachen. Stecken Sie ihr Mobiltelefon auch nicht angestellt in ihre Hosentasche.

Lesen Sie den Artikel „Mikrowellen zerstören Lebensmittel, Körper und Natur".

 

3. Der Zeitraum während der Schwangerschaft

Mit dem Stillen müssen sich zwangsläufig alle Frauen vor und nach der Geburt ihres Kindes auseinandersetzen. Das Stillen ist ein wichtiger gesundheitlicher Grundpfeiler. Der einen Frau fällt das Ernähren ihres Kindes via Mutterbrust sehr leicht, andere mögen Mühe bekunden. Falls Sie Schwierigkeiten haben sollten, Ihr Kind zu stillen, nehmen Sie Kontakt mit einer Hebamme oder einer anderen in diesem Bereich ausgebildeten Person auf. Denn es ist eine entscheidende Frage, ob das Kind später mit der Brust oder mit künstlicher Milch aus dem Schoppen ernährt wird.

Schauen Sie sich hierzu dieses Video an: „Fettleibigkeit und Allergien durch Babynahrung" (ca. 1 min)

Manche Eltern schenken der Zeit vor der Geburt zu wenig Beachtung. Die entscheidenden körperlichen Entwicklungen vollziehen sich bereits vor der Geburt eines Kindes. Der physische Entwicklungsprozess einer menschlichen Leibesfrucht ist vom Schöpfer selbst vorprogrammiert. Daher kann dieser Prozess ohne die Mithilfe der Mutter und des Vaters wie von selbst ablaufen. Während sich ein Mensch im Mutterleib befindet, wiegt er sich in Geborgenheit, Bequemlichkeit, Wonne und Ruhe. Auf der physischen Ebene wird er mit allem versorgt, was er braucht. Er muss sich nicht um all die Probleme kümmern, die ein Mensch in seinem täglichen Leben zu bewältigen hat. Auf diese Weise ist es ihm möglich, das gesamte Weltall um sich herum zu ergründen. In den neun Monaten der Schwangerschaft seiner Mutter werden ihm alle Informationen über die Welt ausserhalb des Mutterleibes, über die Schönheit des Weltalls und über die wahre Bestimmung der Menschheit übermittelt.
Der Embryo reagiert auf den allgemeinen Zustand und auf die Gefühle der Mutter in gleichem Masse wie auf die Gefühle des Vaters. Wenn der Mann mit seiner schwangeren Frau spricht, hört der Fötus natürlich nicht wirklich, was seine Eltern sagen. Er versteht zwar die Bedeutung der Worte nicht, spürt jedoch jede Gefühlsregung seiner Eltern ganz genau. Wenn der Mann seiner schwangeren Frau den Bauch streichelt, oder sein Ohr anlegt und erlebt, wie sich der Embryo bewegt, dann löst das bei der Frau sehr angenehme Gefühle aus, und das gleiche angenehme Gefühl hat dann auch der Embryo.

Die Gefühlsströme der Mutter und des Vaters dringen zu ihm durch, und er nimmt sie mit grosser Freude und Glückseligkeit an. Der Embryo kann auf der Gefühlsebene auch Gedanken lesen. Wenn seine Eltern in Liebe und Einvernehmen auf seine Geburt warten und oft an ihn denken, befindet sich der Embryo seit seiner Zeugung ständig im positiven Energiefeld beider Eltern und fühlt sich darin wohl.

Die Methoden der vorgeburtlichen Fürsorge, die bei traditionellen Kulturvölkern praktiziert werden, beruhen auf folgenden Prinzipien:

  • der Bedeutung einer ausgewogenen, natürlichen Ernährung
  • dem Führen eines geordneten Lebens
  • ruhiger, friedvoller Gedanken und Gefühlsregungen während der Schwangerschaft
  • der dienenden Art, dem ungeborenen Baby zum Beispiel mit sanfter Musik Unterstützung zukommen zu lassen.

Die Ernährung während der Schwangerschaft ist ein sehr wichtiger Grundpfeiler dafür, dass der Körper der Mutter dem ungeborenen Baby alle Nährstoffe zu Verfügung stellen kann, damit sich alle Organe, Wirbelsäule, Beine, Arme, Kopf, Gehirn, Augen etc. gesund entwickeln können.

In den ersten beiden Schwangerschaftsmonaten empfängt der Embryo einen Grossteil seiner Nahrung direkt aus dem Endometrium (Gebärmutterschleimhaut) der Mutter. Während dieser Zeit beginnt aber auch schon die Plazenta dem Embryo immer grössere Nahrungsmengen zuzuführen, bis sie schliesslich im dritten Monat ganz an die Stelle des Endometriums tritt. Alles, was die Mutter isst und verdaut, wird entweder vollständig oder teilweise von der Plazenta absorbiert. Während einer Schwangerschaft entzieht der Embryo der Mutter ohne Rücksicht auf deren Gesundheit alle Stoffe, die er zu seinem Gedeihen benötigt. Daher ist es sehr wichtig, dass die Mutter in dieser Zeit ihre Lebensmittel mit Bedacht auswählt.

Die Plazenta hat zwei Hauptfunktionen:

Sie ermöglicht die Diffusion der Nahrung aus dem Blut der Mutter in das des Fötus sowie auch die Diffusion der Ausscheidungsstoffe vom Fötus zurück zur Mutter. Die allgemeine Vollkommenheit der Embryonalentwicklung hängt von den hochentwickelten Schutzmechanismen der Mutter ab, die aus ihrer Ernährungs- und Lebensweise resultieren und auch die Plazenta erfassen.

Einer der bedeutendsten Aspekte der menschlichen Plazenta ist ihre Funktion als Überträger der mütterlichen Antikörper. Diese Antikörper haben sowohl auf den Fötus als auch auf das Neugeborene eine ausgeprägte Schutzwirkung. Ferner werden auch zahlreiche Immunzellen, wie etwa die T- und B-Lymphozyten, über die Plazenta übertragen.

Die Immunität des Fötus und des Neugeborenen gegen Krankheiten hängt weitgehend von der Qualität der Antikörper ab, die der Fötus von der Mutter über die Plazenta empfängt. Die Mutter, die Plazenta und der Fötus sind während der Schwangerschaft drei eng verbundene und voneinander abhängige Partner, die sich als ein Organismus gegenseitig beeinflussen. Wenn sich die Mutter unausgewogen ernährt, durchdringen ungeeignete Nahrung und Giftstoffe die Plazenta und bewirken schliesslich eine abnorme Embryonalentwicklung. Die Plazenta besitzt nur eine begrenzte Fähigkeit, solche unerwünschten oder giftigen Stoffe zu filtern. Ausser der Plazenta können noch zwei andere Organe als essentielle Filter des Blutes betrachtet werden, das das ungeborene Kind ernährt und somit für seine Entwicklung verantwortlich ist. Dies sind die Leber der Mutter und die des Fötus. Alles, was durch die Nabelschnur zum Fötus geht, durchströmt zuerst die Leber. Dort wird es gründlich gereinigt – und tritt erst dann in den grossen Kreislauf des Kindes ein.

Schwangerschaft und Verdauung

Das Kauen spielt für die Verdauung – und damit für die Gesundheit als Ganzes – eine herausragende Rolle. Das Kauen ist die Voraussetzung, um aus den Lebensmitteln das Beste herauszuholen und so Körper und Geist im Zustand höchster Leistungsfähigkeit zu halten. Durch gutes Kauen und ausgewogene Ernährung produziert die Mutter eine gute Qualität hinsichtlich des Blutes und der Brustmilch, die das Baby in seiner Entwicklung optimal unterstützt. Gute Qualität der Brustmilch ist aber selbstverständlich auch abhängig von der Qualität und der Frische der Lebensmittel, die die Mutter zu sich nimmt. Unter Wissenschaftlern ist seit langem bekannt, dass Ernährungsfaktoren den weiblichen Hormonspiegel kontrollieren können.

Lesen Sie dazu den Artikel „Die Wichtigkeit des Kauens".

Die Konstitution, die sich während der embryonischen Phase entwickelt, ist die Basis für das ganze Leben, von der Geburt bis zum Tod. Zwei sehr wichtige Entwicklungsstadien des Menschen werden von flüssiger Nahrung begleitet oder bestimmt: die Schwangerschaft und die ersten Monate nach der Geburt. Seit ältesten Zeiten haben traditionelle Gesellschaften die Bedeutung der Schwangerschaftszeit als Grundlage für das weitere Leben erkannt.

Meiden Sie wenn möglich:

  • Zucker und zuckerhaltige Produkte
  • tropische Früchte
  • Milchprodukte
  • Fleischprodukte
  • raffinierte Produkte
  • künstliche Produkte
  • chemisch behandelte Produkte
  • Stress
  • grosse emotionale Aufregung, Schimpfwörter, Beleidigungen aller Art
  • Rauchen, E-Zigaretten und Alkohol
  • laute Musik
  • Mobilfunk- und Mikrowellenstrahlen
  • starke elektromagnetische Felder
  • Impfungen
  • Drogen, Anabolika
  • Medikamente (fast alle, es gibt ganz wenige Ausnahmen.)
  • sehr Salziges wie Käse, Chips, Salznüsse, Salzstangen etc.

Diabetes Typ 1 und Milchprodukte

Bei Typ 1-Diabetes greift das Immunsystem die Zellen der Bauchspeicheldrüse an, die für die Produktion von Insulin zuständig sind. Unser Immunsystem ist kein Organ, sondern ein System. Diese folgenschwere Krankheit trifft meist Babys und Kinder, was eine schmerzvolle und schwierige Erfahrung für junge Familien schafft. Die meisten Menschen wissen allerdings nicht, dass es überzeugende Belege gibt, dass diese Erkrankung in Zusammenhang mit der Ernährung steht, und zwar insbesondere mit Milchprodukten. Vermeiden Sie Milchprodukte schon vor der Schwangerschaft, ebenso während der Schwangerschaft und solange Sie Ihr Kind stillen. Wenn Sie nach dieser Zeit wieder mit Milchprodukten anfangen wollen, ist es Ihre Entscheidung. Und auch Ihr Kind kann, wenn es erwachsen ist, selbst entscheiden, ob es mit Milchprodukten seine körperliche Gesundheit belasten will – oder lieber doch nicht.

Lesen Sie als zukünftige Mutter die Artikel „Milchprodukte – ein Zivilisationsmythos"und „Süssungsmittel und der ,Zucker-Blues‘".

 

4. Die Zeit nach der Schwangerschaft

Die Entwicklung in den ersten Monaten und dann weiter bis ca. zum siebten Lebensjahr ist eine der bedeutendsten Zeiten und ein wegweisender Grundpfeiler für die gesamte körperliche und geistige Gesundheit ihres Kindes während seines ganzen Lebens. Diese Zeit ist damit einer der wichtigsten Aspekte der Kinderfürsorge.
Die Struktur des Verdauungstraktes eines Menschen legt schon ab Babyzeiten nahe, dass, wenn es einmal feste Nahrung bekommt, Vollgetreide und andere pflanzliche Produkte die ideale Kost für das Baby sind. Ganz im Gegensatz zu fleischfressenden Tieren!

Darm

Der menschliche Darm ist besser eingerichtet auf die Verdauung von Vollgetreide und anderen pflanzlichen Faserstoffen, die sich nicht wie die tierischen Proteine rasch zersetzen und giftige Bakterien erzeugen. Durch die Zersetzung tierischer Eiweisse im Verdauungssystem werden auch nützliche Bakterien zerstört, so etwa jene, die die B-Vitamine aufbauen, welche für die richtige Funktion und Entwicklung des Gehirns notwendig sind.

Passen Sie auf, wenn das Kind zur Schule geht. Denn der beste Weg für die kontinuierliche Erhöhung des langfristigen Milchkonsums sind Kinder. Das ist der Grund, warum die Milchindustrie Schulmilchveranstaltungsprogamme als eine Methode durchführt, um den Milchkonsum der Kinder zu fördern. Wir als Eltern haben die Möglichkeit, dem Kind zu Hause eine Gegenstimme zu vermitteln und die notwendige Aufklärung zu betreiben.

Die Wichtigkeit der Erziehung und Daseins durch die Eltern

Nur wenige Menschen sind sich im Klaren über den enormen Einfluss, den eine Erzieherin oder ein Erzieher auf ein Kind hat. Traurig ist daran vor allem, dass die Menschen sich daran gewöhnt haben, die Erziehung ihrer Kinder in fremde Hände zu geben. Der fehlende Glaube an sich selbst, die Angst vor eigenen Fehlern bringt die Menschen dazu. Somit können Sie auch die Schuld auf die Lehrer schieben, nur nicht auf sich. Es sind die Eigenschaften der Erzieherin oder des Erziehers, die sich unbewusst auf das Kind übertragen und sich in ihm entwickeln. Trotzdem vernachlässigen Eltern ihre Kinder heute, in einer Zeit, in der die alten Traditionen ihren Wert verlieren, und überantworten sie weitgehend in den Händen einer aussenstehenden Person. Ihnen ist nicht klar, was sie dem Kind – und sich selbst! – damit vorenthalten. Sie versagen dem Kind den entscheidenden Einfluss der eigenen Eltern, der für das Kind so förderlich ist. Auch wenn es ohne Zweifel Fälle gibt – die Ausnahme bestätigt auch hier die Regel – in denen der Einfluss eines Erziehers hilfreicher sein kann als der der Eltern: Das Versagen von Liebe, Zuneigung, Zuhören, Aufmerksamkeit etc. durch die Eltern ist ein wichtiger Grund dafür, dass es immer mehr psychisch kranke Menschen gibt. Es gibt tatsächlich nur wenige Kleinkinder, die eine dauerhafte Abwesenheit der Eltern ohne Schaden im erwachsenen Leben überstehen.
Man kann es auch so ausdrücken: Wenn ein gewaltiges Gebäude auf einem schwachen Grundsockel errichtet wird, wird sich das Fundament irgendwann als zu schwach erweisen. Ist es hingegen auf einer soliden Grundlage gebaut, kann man sich immer seiner Stabilität sicher sein.
Unser Leben ist voller Eindrücke, die sich bewusst oder unbewusst in uns einprägen. Ihre Wirkung kann positiv oder negativ sein. In jedem Fall aber sind die frühen Eindrücke vor allem während der ersten etwa sieben Jahre des Lebens von nachhaltiger Wirkung, ganz gleich, ob sie von den Eltern oder aber von einer Pflegemutter oder einer Erzieherin stammen, die sich vorwiegend mit dem Kind beschäftigt haben. Kränkungen, Schimpfwörter und Beleidigungen aller Art sind zu vermeiden. Selbst schon Belehrungen wie „Unsinn“ oder „Das hast du falsch gemacht“ oder „Das hast du nicht gut gemacht“ sollte man vermeiden. Sie verursachen nur Blockaden und Entwicklungsstörungen, und das sowohl körperlich als auch geistig.
In der jetzigen Phase der Evolution wird dem, was wir vererbte Qualitäten nennen, zu wenig Beachtung geschenkt. Sei es, weil es an individuellem Fortschritt mangelt, sei es, weil eine zunehmend materialistische Sichtweise mehr und mehr an Gewicht gewinnt.

Alles, was man lernt und im täglichen Leben zum Ausdruck bringt, wurde durch Reflexion vermittelt. Diesen Vorgang kann man besonders gut bei Heranwachsenden beobachten: Die Art, wie sie gehen, sitzen oder sprechen haben sie durch direkte Reflexion gelernt, durch einen Eindruck, der sich tief in Herz und Psyche eingeprägt hat. Sie machen sich etwas Fremdes zu eigen, es wird ihre Bewegung, ihre ganz persönliche, individuelle Art des Ausdrucks.

Verschiedene Gradmesser für das Wohlergehen Ihres Kindes sind:

  • Ihre Beobachtungen hinsichtlich seines körperlichen, geistigen und spirituellen Wachstums.
  • Reagiert es schnell auf verschiedene Reize?
  • Ist es augenscheinlich, dass das Kind wächst und dabei eine natürliche Wissbegierde und einen Forschungsdrang entwickelt?
  • Seien Sie wachsam bei Kleinkindern, die übermässig ruhig oder äusserst aggressiv sind.
  • Scheuen Sie sich nicht davor, andere Menschen nach ihrer Meinung über die Gesundheit Ihrer Kinder zu fragen.

Bei Ihrer Informationssuche kann es nützlich sein, den Rat eines Gesundheitsexperten zu befolgen, der auch die Naturgesetze in seine Beratung einbezieht. Nehmen Sie die Sache in die Hand, bleiben Sie stets obenauf, seien Sie unersättlich in Ihrem Wissensdurst und bewahren Sie sich immer Ihre Wahlfreiheit. Kurzum, übernehmen Sie die Verantwortung für das Leben Ihrer Kinder, bis diese fähig sind, sie selbst zu tragen. Führen Sie ihre Kinder nicht in die Abhängigkeit von Ihnen, sondern begleiten Sie sie in ihre eigene Unabhängigkeit im Denken und Handeln.

Wenn wir unsere Kinder etwas lehren, geht es im Übrigen nie darum, dass wir Ihnen helfen, etwas zu lernen. Sondern darum, dass wir ihnen helfen, sich zu erinnern! Wir sind hier auf der Erde, um uns wieder zu erinnern und das Erinnerte neu zu erschaffen – und nicht, um etwas Neues zu erfinden. Die Erinnerung beinhaltet einen Vorgang, bei dem wir innerlich einzelne Teile wieder zu einem Ganzen zusammenfügen. Alles Lehren ist somit Hilfe dabei, Vergrabenes und Verlorengegangenes ins Gedächtnis zurückzurufen. Alle Lektionen sind somit nichts anderes als wiedererlangte Erinnerungen. Im Universum gibt es nichts Neues zu entdecken, weil schon alles vorhanden ist. Wir können es also nur wieder entdecken. Anders gesagt: Wenn es auf einer bestimmten Ebene nicht schon längst existieren würde, wäre es uns nicht möglich, es zu entdecken. Es sollte vermieden werden, sich in die Gedankenwelt des Kindes einzumischen oder es bei seinen Erkenntnissen zu stören. Unterbrechen sie das Kind, wenn immer möglich, nicht, wenn es sich mit etwas beschäftigt oder über etwas nachsinnt. Lenken sie das Kind nicht ab und warten sie, bis es selbst nach ihnen sucht.
Ein Kind hat viel mehr davon, sich mit vollkommenen Lebewesen zu beschäftigen als mit irgendwelchen primitiven, leblosen Objekten. Ausserdem sind jeder Grashalm und jedes Insekt mit dem Kosmos verbunden und helfen dem Kind so, das Wesen des Kosmos und sich selbst als integralen Teil des vollkommenen Ganzen zu begreifen.
Alles Lebendige in dieser Welt ist mit dem Kosmos verbunden. Sie stehen in einer engen Wechselbeziehung.
Durch solchen Kontakt mit dem vollkommenen Ganzen kann es auch seine eigene Bestimmung besser verstehen lernen. Künstlich produzierte Objekte hingegen können diese Verbindungen nicht herstellen; sie vermitteln dem Kind nur falsche Prioritäten und falsche Werte.
Die lichten Kräfte des Universums sind bestrebt, jedes Neugeborene mit dem Besten auszustatten, was der Kosmos zu bieten hat. Die Verantwortung der Eltern besteht darin, das Kind nicht durch vermeintlich allwissende, menschgemachte Dogmen vom Licht der kosmischen Weisheit und Kreativität abzuschneiden.
Wenn es unser Ziel ist, unsere Kinder frei von Gewalt und Wut grosszuziehen, ist es geradezu dramatisch falsch, sie während der Jahre, in denen sie am beeinflussbarsten sind, Gewaltdarstellungen im Fernsehen und anderen Medien auszusetzen. Das wurde bereits bewiesen. Andererseits wollen wir nicht erkennen, dass die in unserer Gesellschaft immer mehr zunehmende Gewalttätigkeit mindestens teilweise auf diese gewaltvollen Bilder zurückzuführen ist, die auf unsere Kinder einprasseln. Denn wenn wir es erkennen würden, müssten wir etwas daran ändern. Doch viele glauben, daran nichts ändern zu können, also ziehen wir es vor, das Problem zu ignorieren.

Unser gegenwärtiges System erlaubt es dem jungen Menschen nicht, sich zu voller Schönheit zu entfalten, sondern er muss sich einem System unterordnen und sich brav anpassen, und das gegen sein natürliches inneres Bestreben nach Entfaltung.
                   
(Ein Hinweis: Diesen obenstehenden Abschnitt werden Sie besser verstehen, wenn Sie die empfohlenen Bücher gelesen haben in diesem Buch. Weitere Erklärungen und Ausführungen würden den Rahmen dieses Kapitels sprengen, zu komplex und umfassend ist die Materie.)

Geburt per Kaiserschnitt

Dieser Vorgang zeigt uns ganz deutlich auf, wie weit wir uns schon von einem der natürlichsten Vorgänge überhaupt entfernt haben. Man kann diesen Vorgang kaum noch als Geburt bezeichnen. Das Kind hat das Licht dieser Welt noch nicht erblickt – und verliert plötzlich den Kontakt zu seiner Mutter, das heisst, zu seiner ganzen Welt. Es wird gewaltsam aus dem Mutterleib entfernt und verbannt. Es fragt sich vielleicht: Wieso? Wohin gehe ich? Und warum auf eine derart grobe Art und Weise? Warum kann ich nicht mitwirken? Das Mitwirken ist wichtiger Prozess und eine Erfahrung, die dem Kind auf keinen Fall vorbehalten werden sollte. In diesem Augenblick bricht für das Kind die ganze Welt zusammen. Psychologisch gesehen ist das eine Katastrophe. Und die Schuld daran tragen allein seine Eltern. Denn die Mutter hat immer die Möglichkeit, die Geburt um ein paar Tage zu beschleunigen oder hinausschieben. Der Schöpfer hat für den Prozess der Geburt keine Geburtsschmerzen vorgesehen, so wie es bei den Tieren in der freien Natur auch keine Geburtsschmerzen gibt. Der natürliche Geburtsprozess eines Menschen sollte angenehm und voller Freude sein. Der Säugling spürt die Schmerzen der Mutter und leidet stark mit.

Eine Narkose wird zwar die Schmerzen der Mutter lindern, doch die seelischen Schmerzen des Kindes werden durch diese Massnahme sogar noch verstärkt. Unter Narkose verliert das Kind die Verbindung zu seiner Mutter. Dieser Umstand wird das Kind in grosse Angst versetzen und Selbstzweifel auslösen. Angst und Zweifel werden es auch als Erwachsenen begleiten und sein Leben lang verfolgen.

Die schmerzenden Wehen werden von der Mutter als ein notwendiges Übel betrachtet. Daher machen sich die Menschen keine Gedanken darüber, wie sich diese Schmerzen auf die Gefühle ihres Kindes übertragen könnten. Nur wenige Frauen in der modernen Welt wissen, dass sie ihrem Kind keine Angst einzujagen brauchen. Ganz im Gegenteil, sie können es beim Einsetzen der Wehen gedanklich liebkosen, sich mit ihm unterhalten und es einladen, auf diese Welt zu kommen. So gelingt es der Mutter, die Wehen zu verdrängen. Wenn das Kind die Rufe seiner Mutter und seines Vaters hört, wird es den Druck als Zärtlichkeit und Einladung empfinden und aus eigenem Willen auf die Welt kommen. Nach einer solchen Geburt bleiben alle Informationen vom Schöpfer/Gott im Neugeborenen erhalten.
Wenn allerdings eine Frau vor den Wehen erschrickt, hat auch das Kind in ihrem Bauch Angst. Es fühlt sich allein gelassen und schutzlos. Solche Gefühle entsprechen nicht dem natürlichen Gang der Dinge und schaden dem Neugeborenen sehr. Sie radieren alles aus, was das Kind bereits vorher über das Weltall erfahren hat. Die von ihm im Mutterleib erhaltenen Informationen werden gleichsam gelöscht, weil sie seinen neuen Erfahrungen widersprechen.

Die Kindheit ist das Fundament für das künftige Leben. Deswegen sollte sie ein Abschnitt sein, auf den jeder Mensch mit glücklichen Erinnerungen zurückblickt. Auf diese Weise können wir selbst einen direkten Beitrag zu einer zukünftigen gesunden und friedlichen Welt leisten.

Verschliessen wir uns nicht vor der Möglichkeit einer eigenen Wahrheit, nur weil wir uns in der alten, fremdbestimmten, bequem eingerichtet haben. Das Universum ist in sich selbst eine Technologie. Es ist die grossartigste Technologie. Sie funktioniert perfekt. Von ganz allein. Aber wenn wir anfangen, uns in die universellen Prinzipien und Gesetze einzumischen und an ihnen herumzumurksen, laufen wir Gefahr, gegen sie zu verstossen. Dann müssen wir uns allerdings nicht wundern, wenn daraus für uns Konsequenzen entstehen.

Der Bauchnabel – nur ein Loch?

So wie die Rachenmandeln nicht sinnlos sind, so haben auch der Bauchnabel und vor allem die Nabelschnur einen Sinn. Um den engen Zeitplan im Kreisssaal einzuhalten, werden die dortigen Massnahmen sehr schnell durchgeführt, bezüglich der Abnabelung sogar viel zu schnell.
Das Wort Nabel bedeutet auch Mittelpunkt oder Zentrum. Der Volksmund kennt den Ausdruck „Nabel der Welt“. So wie der Bauchnabel den Mittelpunkt des menschlichen Körpers darstellt, so stellt die Nabelschnur beim Fötus oder beim Embryo im übertragenen Sinne die Verbindung zum Leben her, denn über die Nabelschnur wird der ungeborene Mensch ernährt. Gewöhnlich wird die Nabelschnur unmittelbar nach der Geburt routinemäßig durchtrennt, in unserem Kulturkreis sehr nahe am Bauch. In anderen Kulturen, insbesondere in afrikanischen, wird die Nabelschnur fast vollständig stehengelassen und mit Kuhdung verschlossen, was nicht selten eine Tetanuserkrankung zur Folge hat. Der Nabel schliesst sich nach kurzer Zeit von allein, sodass der Säugling nicht verblutet. Deshalb ist das Stehenlassen der fast kompletten Nabelschnur nicht problematisch. Beim Verschluss des kurzen Restes kann es jedoch leicht zu einem Infekt kommen.
Wäre das Stehenlassen der Nabelschnur nicht sinnvoll und natürlich, würde sie direkt nach der Geburt abfallen. Doch ist das weder bei Tieren noch bei Menschen der Fall. Die Nabelschnur erfüllt nach der Geburt weitere Funktionen. In Facebook wird ein ehemaliger Mediziner zitiert, der leicht verständlich erklärt, warum man die Nabelschnur besser stehen lassen sollte:
«Kindesmissbrauch schon im Kreisssaal. Es liegt daran, dass sich das neugeborene Kind im Moment der Geburt im Zustand der Doppelatmung befindet. Als allererstes bekommt es den Sauerstoff und die Nährstoffe durch die Nabelschnur. Seine Lunge ist noch nicht vollständig aktiviert, nach und nach schnappt es durch die Nase nach Luft und aktiviert so langsam seine Lunge. Und was tun die Ärzte? Sie durchtrennen die Nabelschnur sofort nach der Geburt und unterbrechen dadurch die Sauerstoff- und Nährstoffzufuhr. Der Säugling hat das Gefühl zu ersticken, er fängt an, heftige Atemzüge zu machen, um seine Lunge zu aktivieren. Das tut weh! Ausserdem muss das Blut, das sich in der Plazenta befindet, in den Säugling übergehen. Wenn die Nabelschnur sofort nach der Geburt durchtrennt wird, bekommt das Kind das Blut nicht in ausreichender Menge ab. Das Blut in der Plazenta enthält aber das natürliche Immunitätsspektrum. Das heisst, wenn die Nabelschnur sofort durchtrennt wird, dann wird dem Kind absichtlich ein Teil der natürlichen Immunität vorenthalten. Ein Kind, das nicht von Anfang an die ganze Immunität bekommt, wird aller Wahrscheinlichkeit nach im Laufe seines Lebens viele gesundheitliche Probleme haben. Das wiederum bedeutet, dass die Mediziner den Eltern nun eintrichtern können, dass das Kind Impfungen, Tabletten, Mixturen und Operationen benötigt. Je mehr ungesunde Kinder und Menschen, desto mehr Klienten oder Patienten hat die Medizinindustrie.»

Fazit: Im Fall der medizinisch begleiteten Geburt im Spital haben effiziente «Industrieabläufe» offenbar oberste Priorität, um die Kosten so gering wie möglich zu halten. Doch die positiven Auswirkungen auf die Kostenentwicklung kommen nicht den neuen Erdenbürgern zugute. Im Gegenteil, dadurch wird deren Immunsystem von Beginn an beeinträchtigt, noch bevor durch Impfungen weitere mehr oder weniger massive Gesundheitsschäden entstehen.

Die Wichtigkeit der Muttermilch, des Stillens und der Ernährung

Der Umgang mit der Mutter bildet das Fundament der emotionalen Entwicklung und ist am vollkommensten, wenn das Baby auf natürliche Weise gestillt wird. Beim Stillen des Säuglings darf man sich durch keine Nebensächlichkeiten ablenken lassen, man sollte einzig und allein an das Kind denken. Dabei geniesst es von Natur aus die Stimulierung durch die Brust, und es beginnt das gesamte Wesen der Mutter zu erkennen und sich daran zu erfreuen. Im Mutterleib waren Mutter und Baby eins. Mit dem Stillen verbindet sich das Baby regelmässig wieder mit der Mutter und hält so direkten Kontakt zur Mutter. Muttermilch galt und gilt als die optimale Säuglingsnahrung schlechthin. Wie Sie wissen, enthält jede Form von stofflicher Energie ihre eigene Information, Ausstrahlung und Schwingung. Gerade die Muttermilch ist lebendig und mit den Gefühlen der Mutter untrennbar verbunden. Je nach dem Gemütszustand der Mutter ändert sich sogar der Geschmack der Milch. Wenn zum Beispiel eine stillende Mutter massiv unter Stress steht, kann die Milch sogar versiegen.

Die Anordnung der weiblichen Brust zu beiden Seiten und in nächster Nähe des Herzens ist kein bedeutungsloser Zufall. Vielmehr ist es ein stiller Hinweis der Natur auf die Funktion des Stillens. Es sollen hierbei nämlich neben der Nahrung und der körperlichen Nähe vor allem Seelenwärme und die Kräfte des Herzens, Freude und (Mutter-)Liebe auf besonders innige, unmittelbare Weise und in einem tiefsinnigen Zusammenspiel aller beteiligten Gegebenheiten weitergegeben werden. Beim Stillen geht im wahrsten Sinne des Wortes «die Liebe durch den Magen», denn an der Mutterbrust beginnt die für das Kind in diesem Leben erste mit wachen Sinnen wahrgenommene Liebesbeziehung zu einem anderen Menschen und mit diesem stellvertretend zur Welt überhaupt. An dieser Stelle wird verständlich, wie entscheidend sich die geglückte Stillbeziehung auf das gesamte weitere Leben eines Menschen auswirken wird.
Im Mutterleib entsteht eine sehr enge Bindung zwischen der Mutter und ihrem Kind. Das Stillen ist eine Möglichkeit, diese enge Bindung fortzusetzen.
Feste Nahrung sollte dem Kind erst gegeben werden, wenn die ersten Zähne zum Vorschein kommen. Stellen Sie das Stillen nicht sofort ein, sondern setzen Sie es kontinuierlich und langsam ab, damit sich Ihr Kind allmählich daran gewöhnt, feste Nahrung einzunehmen. Mütter, die sich ganz nach dem Bedürfnis des Säuglings richten, können laut Fachleuten im Gegenzug längerfristig stillen.

Die Muttermilch passt sich perfekt dem aktuellen Bedürfnis des Kindes an. Sie ist leicht verdaulich, sie beinhaltet viele Abwehrstoffe für seine optimale Gesundheit und ist ausserdem perfekt für die Hirnentwicklung des Kindes. Weiter ist Muttermilch eine Allergieprävention, sie ist wohltemperiert und kostet nichts. Sie liefert auch Antikörper, die das Wachstum unerwünschter Bakterien und Viren hemmen, den Körper gegen Krankheiten und Infektionen immun machen und die Bildung kräftiger weisser Blutkörperchen (T-Zellen, die schädliche Bakterien zerstören) fördern. Ausserdem regt sie die Bildung von Bifidusbakterien an, eine einzigartige Art gesunder Bakterien, die sich im Darm von Säuglingen befindet und diesen gegen eine ganze Reihe von Mikroorganismen widerstandsfähig macht.

Das Stillen ist ganz wesentlich für die Kräftigung des Immunsystems und die natürliche Immunität des Kindes wie auch für das richtige Körperwachstum und die Entwicklung allgemein. Die Brustmilch der Frau, die in ihrer Zusammensetzung ganz einzigartig und bestens ausgewogen ist, ist für den neugeborenen Menschen bestimmt. Die Kuhmilch ist von Natur aus die für das Kalb geeignete Nahrung. Auf den ersten Blick scheinen die Aminosäuren, Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe der Kuhmilch jenen der Frauenmilch ähnlich zu sein, tatsächlich unterscheiden sie sich jedoch in zwei grundlegenden Punkten:

Zunächst ist einmal die Menge, in der sie vorkommen, verschieden. Kuhmilch enthält etwa viermal mehr Kalzium, dreimal mehr Eiweiss und um ein Drittel weniger Kohlenhydrate als die Muttermilch. Der unterschiedliche Körperbau und Wachstumsgrad von Kälbern und Babys erklärt das verschiedene Mengenverhältnis dieser Bestandteile. So sind z.B. das Gehirn und das Nervensystem des Kalbes bei der Geburt schon vollständig entwickelt, und die grosse Kalzium- und Eiweissmenge wird für das Wachstum der Knochen und Muskeln benötigt. Das menschliche Gehirn ist jedoch bei der Geburt erst zu ca. 23 Prozent entwickelt, und zur vollständigen Ausreifung des Zentralnervensystems bedarf es eben der in der Muttermilch enthaltenen Nährstoffe. Das Kalb nimmt in den ersten sechs Wochen durchschnittlich 34 kg an Gewicht zu, das menschliche Neugeborene im gleichen Zeitraum jedoch nur ca. 1,2 kg. Der menschliche Körper ist zu einem langsameren Wachstum bestimmt, und die Muttermilch dient dazu, diesen Prozess in angemessener Weise zu steuern.

Ein meist übersehener Unterschied zwischen Muttermilch und Kuhmilch ist die Grösse bzw. Beschaffenheit der Moleküle. Kuhmilch enthält Eiweiss, Fett und verschiedene andere Nährstoffe, die jenen der Frauenmilch ähnlich sein mögen. Die Moleküle der Kuhmilch sind jedoch generell grösser als die der Muttermilch. Daher wachsen Kinder, die Kuhmilch trinken, nicht nur körperlich stärker als natürlich, also mit Muttermilch, ernährte Kinder, sondern auch ihre Organe – Leber, Gedärme, Gehirn und andere – zeigen eine grössere Ausdehnung, sind also weniger kompakt und allgemein lockerer in ihrer Konsistenz. Daher neigen solche Kinder dazu, Eigenschaften einer Kuh zu entwickeln, gefühlsmässig, körperlich und geistig langsam, träge, passiv und abhängig von Kuhmilch-Produkten zu werden.

Die Muttermilch ist der Kuhmilch in folgenden Punkten überlegen:

  • Die Muttermilch besitzt einen geringeren Anteil an Mineralstoffen als Kuhmilch. Dies ist der Grund dafür, warum Kinder, die Milchprodukte zu sich nehmen, eine schwerere Knochenstruktur entwickeln und so schneller wachsen.
  • Die Muttermilch enthält weniger Eiweiss als Kuhmilch, doch dieses Eiweiss liegt hauptsächlich in Form des löslichen „Milchalbumins“ vor, das leichter verdaulich ist als das in der Kuhmilch vorkommende „Kasein“. Da das Kasein im menschlichen Verdauungstrakt schwer löslich ist, gerinnt es oft im Magen und ruft Durchfall und andere Verdauungsstörungen hervor.
  • Das in der Muttermilch enthaltene Fett enthält weniger Fettsäure als das der Kuhmilch und ist leichter verdaulich.
  • Aufgrund der einzigartigen chemischen Zusammensetzung der Muttermilch wird durch diese der basische Zustand im Körper aufrechterhalten. Im Gegensatz dazu erfordert die regelmässige Aufnahme der säurebildenden Kuhmilch die Mobilisierung von Mineralstoffen aus den Knochen und Zähnen. Diese müssen als Puffer wirken, damit der basische Zustand im Blut aufrechterhalten bleibt.
    Lesen Sie das Kapitel "Die Wichtigkeit des Säure-Basen- und Yin-Yang-Gleichgewichts". Seite 199
  • Die Zusammensetzung der Muttermilch ändert sich während der ersten Monate, um den sich wandelnden essentiellen Bedürfnissen des Kindes gerecht zu werden.

Sehen Sie sich dieses Video von Prof. Dr. Walter Veith an: „Risikofaktor Milch - ein Mythos zerbricht"(ca. 93. min.)

Das Stillen stellt eine Übergangsphase in der Entwicklung des Kindes dar: Es löst sich damit zuerst aus der Abhängigkeit von der Plazenta und tritt dann, nach dem Entzug der Muttermilch, in eine direkte Wechselbeziehung zu seiner gesamten Umwelt.

Die Qualität der Muttermilch wird bestimmt durch den emotionalen Zustand der Mutter, durch Umwelteinflüsse und natürlich die Auswahl der Lebensmittel.

Wie bereits während der Schwangerschaft, sollten Sie auch während der Stillperiode folgendes wenn immer möglich meiden:

  • Zucker und zuckerhaltige Produkte
  • tropische Früchte
  • Milchprodukte
  • Fleischprodukte
  • raffinierte Produkte
  • künstliche Produkte
  • chemisch behandelte Produkte
  • Stress
  • grosse emotionale Aufregung
  • Rauchen und Alkohol
  • laute Musik
  • Mobilfunk- und Mikrowellenstrahlen
  • starke elektromagnetische Felder
  • Impfungen
  • Drogen Anabolika
  • Medikamente (mit ganz wenigen Ausnahmen)
  • sehr Salziges wie Käse, Chips, Salznüsse, Salzstangen etc.

Für alle die sich mehr der wissenschaftlichen Begründung widmen möchten, was tierische Produkte betrifft, empfehle ich das Buch von T. Colin Campbel und Thomas M. Campbel mit dem Titel China Study aus dem Verlag Systemische Medizin, ISBN 978-386401-001-9. Beide zählen zu den renommiertesten Ernährungswissenschaftlern der Welt.

Kindernahrung

Dieser Abschnitt behandelt den Bereich der Lebensmittel sehr verkürzt, sonst würde er den Rahmen des Kapitels sprengen. Die hier gemachten Angaben berücksichtigen, dass das ganze Verdauungssystem eines Kindes erst mit etwa sieben Jahren voll ausgebildet ist. Bei Problemen mit der Einführung von Lebensmitteln kontaktieren Sie eine in diesem Bereich erfahrene Person. Wichtig: Achten Sie darauf, Ihrem Kind niemals etwas zu verbieten, das Sie selbst machen. Nach dem 6. Monat ist das Verdauungssystem des Kindes so weit entwickelt, dass Festeres verdaut werden kann. Ab dem 7. Monat ist der menschliche Körper in der Lage, selber zu verwerten. Jetzt ist es nicht mehr notwendig, dass die Nahrung vorverdaut wird.
Immer mehr wird erkannt, wie wichtig die Ernährung für das Wachstum und die Entwicklung der Kinder ist. Dabei kommt es nicht nur auf die ausreichende Menge, sondern auch auf die Qualität und Zusammensetzung der Lebensmittel an. Nicht nur die Nährstoffe sind wichtig, sondern auch der Geschmack, denn bereits im Mutterleib nimmt das Kind Aromen im Fruchtwasser wahr, die durch die Lebensmittel der Mutter dort hineingelangen. Je natürlicher die Lebensmittel sind, umso weniger Probleme wird es zu einem späteren Zeitpunkt in Hinsicht auf das, was das Kind gerne hat und was nicht, geben. Wenn während der Schwangerschaft die Ernährung der Mutter so ist, dass ihr Blut tendenziell zu süss, zu wenig mineralhaltig, nicht ausgewogen ist, dann ist ein sehr grosses Kind die Folge, unabhängig von der Grösse der Mutter. Es werden tendenziell zu grosse Kinder geboren. Die natürliche Form des Gebärens setzt voraus, dass ein Kind nicht zu gross und nicht zu schwer sein soll. Das Wachstum soll erst nach der Geburt einsetzen. Das grösste Risiko während Schwangerschaft und Stillphase besteht, wenn in dieser Zeit zu viele wachstumsfördernde Bestandteile eingenommen werden. Am stärksten wird menschliches Zellgewebe, also das Wachstum, durch zu viele Proteine und Zucker stimuliert. Dies verdeutlicht, welchen direkten Einfluss die Nahrungsauswahl der Mutter auch nach der Geburt noch auf das Kind hat, solange dieses noch direkt von der Nahrung der Mutter abhängig ist. Die Nahrung, die die Mutter zu sich nimmt, wird von ihrem Blut absorbiert, und dieses Blut wird in den Brustdrüsen in Milch umgewandelt.

Vollgetreide – Naturreis (Rundkornreis) ist gewöhnlich das erste Getreide, das Babys gegeben wird. Er ist sehr leicht verdaulich, und Babys mögen im Allgemeinen seinen Geschmack. Ausserdem ist Rundkornreis hinsichtlich der Nährstoffe das ausgewogenste Nahrungsmittel. Reis hat den Vorteil, dass die Relation von organischem Zucker, nach dem Abbau der Stärke, zum Mineralgehalt besonders ausgewogen ist. Getreide kann etwa um den siebten Monat eingeführt werden. Babys können Getreide bekommen, das in etwa der fünf- bis siebenfachen Menge Wasser gekocht wird. Das auf diese Art gekochte Getreide stellt einen Übergang zur Milchform dar, weswegen das Getreide in milchiger Form gegeben wird. Bis in das Alter von rund eineinhalb Jahren sollte zum Getreide kein Salz hinzugefügt werden. Kochen Sie das Getreide anstatt mit Meersalz mit einem zwei bis drei Zentimeter grossen Stück Kombu. Zu einem späteren Zeitpunkt können Gerste, süsser Naturreis und Hirse hinzugefügt werden.
Kochen Sie das Getreide in seiner ganzen Form. Getreide sollten nicht mehr „al dente“ sein, sie sollten also, bevor man sie dem Baby füttert, gründlich püriert werden, damit sie leicht zu schlucken und besser verdaulich sind. Mahlen oder schroten Sie Getreide nicht vor dem Kochen, denn das Kind braucht die ganze Energie des Getreides, um es optimal verdauen zu können. Das Getreide kann durch die gelegentliche Beigabe einer sehr kleinen Menge eines Getreidesüssmittels wie Gerstenmalz oder Reismalz von guter Qualität etwas yinnisiert werden.
Lassen Sie dem Baby bei jedem Getreide etwa eine Woche Zeit, um sich daran zu gewöhnen, und machen Sie es erst dann mit einem anderen bekannt. Lassen Sie nun über einige Wochen hinweg allmählich verschiedene Getreide in die Ernährung des Babys einfliessen, um diese vielseitig zu gestalten. Wenn wir zu viele Lebensmittel zugleich oder zu schnell einführen, kann es sein, dass das Baby verwirrt ist und sich weigert, jegliche feste Nahrung zu essen und wieder nur Brustmilch trinken will.

Gemüse – Gemüse kann das Baby erstmals bekommen, wenn es ungefähr seit einem Monat Vollgetreide isst und sich problemlos an dieses gewöhnt hat. Am besten reicht man anfangs süssere Gemüse wie Kürbis, Karotten, Zwiebel, Daikon (Rettich), Chinakohl, Rüben, Brokkoli etc. Eine ausgleichende Energie ist am stärksten in allen Gemüsen gegeben, die eher rundlich sind. Oftmals wollen Kinder kein grünes Blattgemüse essen. Dann muss man sich besonders Mühe geben, um sicherzustellen, dass sie doch welches zu sich nehmen. Das grüne Gemüse muss vielleicht unter das Getreide oder in die Suppe gemischt werden. Meiden Sie hingegen Gemüsesorten, die einen hohen Oxalsäure-Wert aufweisen, also etwa Spinat, Mangold, Sauerampfer oder Portulak.

Hülsenfrüchte – Diese können im Alter von etwa eineinhalb Jahren eingeführt werden oder nach dem Abstillen. Es ist sehr wichtig, nicht zu viele Hülsenfrüchte zu geben, da sie für die jungen Gedärme eines Babys schwer verdaulich sein können und bei zu häufigem Verzehr möglicherweise Verdauungsprobleme hervorrufen. Um die harten Schalen der Bohnen zu erweichen und sie leichter verdaulich zu machen, können sie mit Kombu zusammen gekocht werden. Die Kombu-Alge sorgt dafür, dass Hemmstoffe aus der Bohnenhülle neutralisiert werden. Dadurch werden die Verdaulichkeit und die Aufnahmefähigkeit gesteigert.
Bohnen sollten nicht mehr „al dente“ sein und müssen gründlich zerdrückt werden, bevor man sie dem Baby zum Essen gibt. Die Kochzeit der Hülsenfrüchte beträgt im Drucktopf mindestens zwei Stunden, ohne Salz. Alle Hülsenfrüchte enthalten in der äussersten Schale eine Eiweissverbindung, die durch das lange Kochen aufgelöst werden sollte. Wenn sie weitgehend unzerstört im Körper aufgenommen wird, muss diese Eiweissverbindung mit sehr viel Sekretaufwand zerlegt werden. Fangen Sie mit Kichererbsen, Azukibohnen, kleinen weissen Bohnen und Linsen an. Tempeh können Sie dem Kleinkind nur in sehr kleinen Mengen geben; Tofu sollte zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt nicht gegeben werden.

Fisch und Meerestiere – Obgleich es nicht notwendig ist, Fisch oder Meerestiere regelmässig zu essen, kann einem Kind ab etwa zwei Jahren dreimal wöchentlich eine sehr kleine Portion von ca. 10g eines fettarmen, weissfleischigen Fisches gegeben werden. Wenn Sie bemerken, dass Fisch Ihr Kind sehr aggressiv oder gereizt macht, sollten Sie dem Kind keinen Fisch bzw. Meerestiere mehr geben.

Meeresgemüse – Wakame und Kombu sind gewöhnlich die ersten Meeresgemüse, die Kinder bekommen. Kombu kann an Stelle von Salz zusammen mit Getreide gekocht werden. Wakame und Kombu können auch bei der Zubereitung von Suppen Verwendung finden. Ein Baby kann Meeresgemüse viel leichter essen, wenn es zusammen mit anderen Lebensmitteln gekocht wird. Nori-Meeresgemüse können geröstet werden; dadurch sind sie leicht zu essen, und Kinder mögen sie gerne als Imbiss. Generell aber gilt: Übertreiben Sie nicht mit der Gabe von Meeresgemüsen, da sie von Natur aus salzig sind und viele Mineralien enthalten. Kinder können zu yang werden, wenn sie eine zu grosse Menge davon essen.

Obst und Süssspeisen – Obst, das aus der näheren Umgebung stammt, kann gekocht und zerdrückt und so dem Kind ab etwa eineinhalb Jahren gegeben werden. Achten Sie darauf, dass Süssspeisen nicht gleich nach oder kurz vor dem Essen gegeben werden. Zwingen Sie das Kind nicht zum Obstessen. Süss schmeckende Gemüse- und Getreidegerichte sind vorzuziehen. Geben Sie keinen weissen Zucker, Honig oder andere sehr süsse Speisen.

Pickles – Leichte Pickles oder milde, gepresste Salate können einem Kind ab etwa zweieinhalb Jahren gegeben werden. Sie sollten nur sehr leicht gesalzen sein und vorzugsweise einen süssen Geschmack haben. Sie werden am besten nur in sehr kleinen Mengen gereicht.

Öle und Fette – Wenn ein Kind etwa eineinhalb Jahre alt ist, können Sie beginnen, hin und wieder eine sehr kleine Menge hochwertiges Öl oder Fett zu verwenden. Mit dem regelmässigen Gebrauch von Öl und Fett wartet man jedoch am besten bis zum Alter von etwa fünf Jahren. Öle und Fette sind schwer verdaulich, wenn sie nicht in Verbindung mit Salz verwendet werden.

Getränke – Während der Zeit, in der Babys nur Muttermilch bekommen, ist es gewöhnlich unnötig, ihnen noch zusätzlich etwas zu trinken zu geben. Wenn Sie mit dem Abstillen beginnen, können Sie dem Baby sehr milden, schwachen Banchatee, Kukishatee oder Getreidetees verabreichen. Zwingen Sie Babys nicht zum Trinken, wenn sie nicht durstig sind. Babys bekommen durch weich gekochte Lebensmittel ohnehin viel Flüssigkeit. Kinder von über einem Jahr können gelegentlich ein wenig verdünnten warmen Apfelsaft oder verdünnten warmen Amazake zu sich nehmen. Quellwasser ist auch sehr gut; ebenso kann Karottensaft ab und zu gegeben werden.

Gewürze und Kräuter – Meersalz kann ab dem Alter von etwa eineinhalb Jahren Verwendung finden. Anfangs sollten aber nur ca. zwei Salzkörnchen zu den Lebensmitteln hinzugefügt werden. Erhöhen Sie die Salzmenge für die Zubereitung der Kinderkost allmählich über einen Zeitraum von ca. sieben Jahren. Shoyu oder Tamari sind ebenfalls mit Vorsicht zu gebrauchen. Ab etwa acht Jahren kann ein Kind gewöhnlich das normale Erwachsenenessen zu sich nehmen. Meiden Sie scharfe Gewürze und Kräuter in den ersten rund sechs Jahren; milde Kräuter sind in jedem Fall vorzuziehen.

Kinder sind Augen, die sehen, wofür wir längst schon blind sind.
Kinder sind Ohren, die hören, wofür wir längst schon taub sind.
Kinder sind Seelen, die spüren, wofür wir längst schon stumpf sind.
Kinder sind Spiegel, sie zeigen, was wir gerne verbergen.